Freie Architektin und Bausachverständige Anne-Kathrin Gross
Sachverständige für Bautenschutz / Bausanierung ▪ Schäden an Gebäuden ▪ Holzschutz 
Fachplaner für Bauwerksinstandsetzung nach WTA ▪ Baumediatorin
Logo Gross

Datenlogger

Datenlogger zur Aufzeichnung des Raumklimas - Messgeräte 174H Testo:

Wirkprinzip:

Ein Datenlogger besteht aus einem programmierbaren Mikroprozessor, einem Speichermedium und der Datenquelle wie z.B. Sensoren. Die Datenaufnahme erfolgt intern über eine herstellerabhängige Schnittstelle.


Vorgehensweise:

Der Einsatz von Datenloggern wird im Allgemeinen als Messung über einen längeren Zeitraum ausgeführt. Zur Darstellung der klimatischen Verhältnisse werden folgende Bereiche erfasst:

  • Außenklima mit Lufttemperatur und relativer Feuchte zum Nachweis einer Temperatur- bzw. Feuchtedifferenz zum Innenraum
  • Innenraumklima mit Temperatur und relativer Feuchte
  • Bauteiloberfläche des Schadensbereiches mit Temperatur und relativer Feuchte

Untersuchungsmethoden:
Die Installation der Datenlogger erfolgt im Zusammenhang mit der Oberflächentemperaturmessung und Taupunktermittlung (Temperatur, bei der Kondenswasser auf der Bauteiloberfläche auftritt). Das Nutzerverhalten wird erfragt. Es erfolgt eine Sichtung der Schadensbereiche hinsichtlich Schwachstellen in der Baukonstruktion. Es werden zwei alternative Vorgehensweisen praktiziert:
  • Messung des Lüftungs- und Heizverhaltens des Nutzers in seiner gewohnten Weise oder
  • Aufklärung des Nutzers zum richtigen Heizen und Lüften vor Beginn der Messungen und Kontrolle, ob das Bauteil bei richtigem Verhalten “funktioniert”

Ergebnisse:
Mit den Messungen kann aufgezeigt werden, ob geheizt und gelüftet wurde bzw. ob das Bauteil eine Schwachstelle im täglichen Nutzungsrhythmus darstellt. Die Messergebnisse können als Messdiagramm oder Tabellenwerte dargestellt werden.

Datenlogger Klimamessung
Überlagerung Temperatur und Feuchtekurve
sowie sinkende Werte bei Lüftung